Internationale Tagung vom 24. – 26. September 2014, Institut für Kunstgeschichte, Universität Wien

Der Arkadenhof der Universität Wien stellt mit seinen über 150 Gelehrtendenkmälern eine der größten und qualitätsvollsten Ehrenhallen Europas dar. Aus welcher Tradition heraus entstand dieser akademische Gedenkort? Welche Repräsentationsformen nutzten die Künstler, um die Wissenschaftler zu charakterisieren? Und welche zeitgemäße Darstellungsform eignet sich zur überfälligen Ehrung von weiblichen Gelehrten?

Im Rahmen dieser internationalen Tagung am Institut für Kunstgeschichte werden aktuelle, kunst- und kulturhistorische Forschungspositionen zu Gelehrtendenkmälern zusammengetragen und im Spiegel des Arkadenhofs der Wiener Universität reflektiert. Die Tagungsbeiträge nähern sich der Gelehrtenmemoria aus unterschiedlichen methodischen Richtungen und Disziplinen (Kunstgeschichte, Zeitgeschichte, Wissenschaftsgeschichte, cultural memory studies, gender studies). In diesem Rahmen wird nicht nur die Tradition universitärer Ehrenhallen als Funktionsgedächtnis sichtbar, sondern anhand der Auswahl (und Ausgrenzung) von WissenschaftlerInnen lassen sich zeit- und wissenschaftshistorische Konflikte aufdecken. Diese zeigen sich besonders markant bei politisch-ideologisch und gender-spezifisch motivierter Ausgrenzung. So beleuchtet die Tagung nicht nur die lange Wissenschaftstradition der Universität Wien, sondern wirkt mit ihrem Interesse für die Zukunft dieses Gedenkorts auch identitätsstiftend für die scientific community des 21. Jahrhunderts.

Um Anmeldung wird gebeten unter scholarsmonuments.kunstgeschichte@univie.ac.at. Programm und Information: http://kunstgeschichte.univie.ac.at/forschungsprojekte/gelehrte-koepfe/conference-scholars-monuments-24-26-92014/

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