Fellowship: Wuestenrot Stiftung Doctoral Stipend (Germany, 1 November 2015)

PROMOTIONSSTIPENDIEN DER WÜSTENROT STIFTUNG
Application deadline: November 1, 2015
ZIELE DES PROGRAMMS
Die Wüstenrot Stiftung engagiert sich seit über 20 Jahren im Rahmen ihres Denkmalprogramms für den Erhalt und die zukunftsfähige Nutzung
herausragender Baudenkmale in Deutschland. Seit 2010 konzentriert sich die Stiftung im Denkmalprogramm auf Projekte aus der Zeit von 1945 bis 1980. Die Architektur der sogenannten Nachkriegsmoderne wird in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Noch fehlt vielen das Verständnis für diese vergleichsweise jungen Bauten, doch es steht außer Frage, dass auch in dieser Epoche herausragende Bauwerke entstanden sind. Um den hochqualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchs auf diesem Gebiet zu fördern, lobt die Wüstenrot Stiftung seit 2015 Promotionsstipendien aus.
WER IST ANGESPROCHEN?
Gefördert werden Forschungsvorhaben, die Gebäude, Ensembles oder die Freiraumgestaltung der Nachkriegsmoderne, ihre Entstehung, Ästhetik und Bedeutung, zum Gegenstand haben oder sich mit Fragen der Sanierung, etwa der energetischen Ertüchtigung oder der Nutzungsanpassung, der Bewahrung ihrer Authentizität oder ihrer gezielten Transformation beschäftigen.
Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf der Unterstützung von Forschungsvorhaben aus folgenden Disziplinen:
• Architektur
• Städtebau
• Denkmalpflege/Denkmalvermittlung
• Kunst- und Kulturwissenschaften
• Gesellschaftswissenschaften
VORAUSSETZUNGEN
Berücksichtigt werden Bewerber/innen:
• die durch ihre Studienleistungen und Examensergebnisse ausgewiesen sind
• deren Dissertationsvorhaben einen wissenschaftlich relevanten Gegenstand aus den oben genannten Themenfeldern untersuchen und ein überdurchschnittliches Ergebnis erwarten lassen
• die ihre Promotion an einer Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland angemeldet haben
• die zum Zeitpunkt ihres zur Promotion berechtigenden
Hochschulabschlusses das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Auf die Ausschlussfrist können angerechnet werden: zweiter Bildungsweg, Kindererziehung, Wehr- oder Zivildienst, Berufspraxis und andere besondere Lebensumstände.
ANTRAGSFRISTEN
Anträge auf Gewährung eines Promotionsstipendiums können zu zwei Terminen pro Jahr eingereicht werden:
1. Mai (Poststempel)
1. November (Poststempel)
ANTRAGSUNTERLAGEN
Einem Antrag auf ein Promotionsstipendium sind folgende Unterlagen
beizufügen:
• Anschreiben (max. 1 Seite)
• Exposé (max. 10 Seiten Text, dazu ggf. Abbildungen) und Literaturverzeichnis zum Stand der Forschung
• Zeit- und Arbeitsplan (max. 2 Seiten)
• Lebenslauf in tabellarischer Form
• Fotokopie(n) der/s Zeugnisse(s) über den zur Promotion qualifizierenden Hochschulabschluss. Die Zeugnisse müssen nicht beglaubigt sein.
• Zwei Fachgutachten, die Auskunft über die Qualifikation des/r Antragstellers/in und über die Qualität des Promotionsvorhabens geben. Der Erstgutachter sollte der Erstbetreuer der angestrebten Dissertation sein. Der Zweitgutachter muss promotionsberechtigt, aber nicht mit dem späteren Zweitkorrektor der Dissertation identisch sein.
ART UND UMFANG DER FÖRDERUNG
Die Förderdauer beträgt zwei Jahre. Der Förderzeitraum kann um bis zu zwölf Monate verlängert werden, wenn während der Laufzeit des Stipendiums ein Anspruch auf Mutterschutz oder Elternzeit entsteht sowie aus besonderen fachlichen oder persönlichen Gründen. Das Stipendium der Wüstenrot Stiftung will die Arbeit an dem gewählten Forschungsvorhaben in Vollzeit ermöglichen, daher ist ein gleichzeitiger Bezug von Gehalt nicht möglich. Auch weitere Stipendien können nicht bezogen werden.
Beantragt werden können (Dotierung):
1. Stipendiengrundbetrag EUR 1.400 mtl.
+ Sachkostenzuschlag EUR 150 mtl.
2. Familienzuschlag, wenn ein oder mehrere Kinder
zu versorgen sind:
• bei einem Kind max. EUR 300
• bei zwei Kindern insgesamt max. EUR 400
• bei drei und mehr Kindern insgesamt max. EUR 500
WEITERE INFORMATIONEN
www.wuestenrot-stiftung.de

Share this post

News from the field

EAHN Thematic Conference RADICAL BUREAUCRACY

This conference aims to investigate bureaucracy as a site of struggles for spatial solidarity and, as such, as an essential part of the architecture discipline. To establish and secure a democratic and solidary society, it needs law and bureaucracy. As the historian...

EAHN Thematic Conference ARCHITECTURAL SALVAGE

The Department of Architecture and Urban Planning at Ghent University and the Faculty of Architecture of the University of Liège will host a conference titled Architectural Salvage: Histories of Commerce and Guardianship, to be held in Ghent (Belgium) from 15 to 18...

Architectural Histories | Call for Reviews Editors

Architectural Histories invites applications for review editors. Working in close collaboration with the editor-in-chief Markus Lähteenmäki, their responsibilities will be to commission and edit scholarly rigorous reviews of new books, exhibitions, or multimedia...

Materia Arquitectura 31

Guest editors: Carlos A. Segura y Richard Gerald—Rondón Institutions are inevitable conventions. They classify, create temporalities, remember and forget precedents, and authorize or censor narratives. They capture the shifting features of reality in order to serve...