Hochschule für Technik Stuttgart, Bau 6, Breitscheidstr. 2b am
Stadtgarten (zwischen HfT-Hauptgebäude und Unibibliothek), 13 May 2016

Bild, Sprache und Architektur. Hans Koepf und die Erziehung zur Anschaulichkeit

„Kaufen Sie sich den Koepf“ – diesen Satz haben Generationen von Architekten und Kunsthistorikern in ihren baugeschichtlichen
Vorlesungen gehört. Der streitbare Bauhistoriker Hans Koepf (1916-1994), der in Stuttgart und Wien lehrte, hatte das
„Bildwörterbuch der Architektur“ im Jahr 1968 verfasst. Mitten in einer Phase der Verwissenschaftlichung von Architektur bediente das
Nachschlagewerk das Bedürfnis nach einem allgemeinverständlichen Diskurs über das Welterbe der Architektur. Mehrfach neu aufgelegt und
von Rudolf Binding überarbeitet, gehört es bis heute weltweit zu den studentischen Standardwerken.
Anlässlich des 100. Geburtstages von Koepf findet an der Hochschule für Technik Stuttgart eine Tagung statt, die den Hochschullehrer und Autor
in den Kontext seiner Zeit stellt und nach Aktualitäten fragt. Die Referenten werden Koepfs Arbeitsmethodik als Lehrer und Autor
analysieren und sich mit den Wechselspielen von Bild, Sprache und Architektur im heutigen Architekturstudium beschäftigen.

Programm

14.00 Empfang

14.30 Grußwort von Prof. Horst Sondermann

15.00 Prof. Dr. C. Jäger-Klein (TU Wien)
Hans Koepf. Stadtbaukunst in Österreich

16.00 Grußwort von Prof. Rainer Franke

16.15 Prof. Dr. E. Lehner (TU Wien)
Hans Koepf. Autor und Lehrer

Pause

17.30 PD Dr. habil. K. Renz (Uni Stuttgart)
Das Bildwörterbuch der Architektur. Kontexte und Kritik einer bekennenden Nutzerin

18.30 Prof. Dr. E. Sohn (HfT Stuttgart)
Von Bild zu Bild. Architektur und Analogie

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei.

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